PRODUCTIONS

#03

KÖRPER//ICH

In einer Zeit der Globalisierung und der Migration, in der sich die Begriffe Heimat und Herkunft auf der Suche nach Identität stetig neu definieren müssen, untersucht die Choreografie Körper//Ich, welche Rollen eigenleibliches Spüren und das Verständnis des Körpers bei der Konstruktion der Identität spielen. Dabei stellt die Choreografin Suse Tietjen sich die Frage, inwieweit eine Pluralität an Identitäten und Körpern in ihrer Begegnung eine neue, gemeinsame Identität, einen kollektiven Körper formen können. Ferner: In der Überschreitung von körperlichen und realen Grenzen, wie kann Identität de- und rekonstruiert werden? Wie kann sich der individuelle Körper und das Ich in einem kollektiven Körper neu ergründen?

Der Körper wird hierbei als Landkarte der menschlichen Erfahrung verstanden, in den sich die Spuren des Politischen und des Sozialen genauso einschreiben wie die erlebten und durchbrochenen Grenzen der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Die vier Tänzerinnen werden die anhaltende Diskussion um Themen wie Nation, Migration und Integration, Bürgerschaft und Kommunikation mit ihren eigenen Erfahrungen verdichten. In dem Ausloten von Werten und Normen werden sie im Austausch untereinander die Bewegung und Begegnung von kulturellen Körpern untersuchen und Antworten auf die Frage nach einer beweglichen Identität in sich selbst suchen.
Wer bin ich und wer will ich sein? Bin ich mein Körper und wie viele Körper bin ich? Wohin bewege ich mich und in welchen Relationen stehe ich? Wie formbar bin ich und welche Handlungskompetenzen besitze ich?

NIMMT MAN SICH MIT, WOHIN MAN GEHT?

Ernst Bloch

CHOREO­GRAFIE:

Suse Tietjen

Anja Blaß, Ingrid Hatleskog, Ann-Leonie Niss & Alexander Varekhine

KOMPOSITION:

Vincent Straube

FOTOGRAFIE & VIDEO-
PROJEKTION:

Maria Gibert

Hamburger Sprechwerk
Klaus-Groth-Straße 23
20535 Hamburg

FRI 05/25/18
8:00 PM

SAT 05/26/18
8:00 PM

SUN 05/27/18
6:00 PM

FRI 06/01/18
8:00 PM

SAT 06/02/18
8:00 PM

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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#02

AD
FONTES

 

Im Rahmen der Nacht der Kirchen 2017 gestalteten wir anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums eine Tanzperformance, welche sich mit dem Erreichen von körperlicher, geistiger und seelischer Freiheit durch das Streben zur Ganzheitlichkeit auseinandersetzte. ad fontes, lateinisch für zurück zu den Quellen, eine Rückbesinnung auf den Ursprung.

ABOVE ALL, ONE MUST HASTEN TO THE SOURCES THEMSELVES.

Erasmus von Rotterdam

Die Choreografie zeigte drei Solistinnen sowie einen 27-köpfigen Bewegungschor, welche eine Suche nach Rückbesinnung und Erkenntnis in einer verworrenen, chaotischen Welt beschrieben. Unterstützt wurde die Performance durch eigens für den Abend komponierte Musik sowie begleitende Fotografie- und Videokunst.

Das Projekt fand in Kooperation mit der Erika Klütz Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik statt. Es war ein Beitrag zum Reformationsjubiläum, gefördert durch die Nordkirche.

CHOREO­GRAFIE:

Suse Tietjen

Jamila-Maria Franzen, Lidia Thiessen, Fiona Zinder

KOMPOSITION:

Vincent Straube

27 Tänzerinnen der Erika Klütz Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik

FOTOGRAFIE & FILM:

Maria Gibert

#01

DER
STROM

In unserer Hamburger Debütaufführung befassten wir uns mit den vielfältigen Bedeutungen des namensgebenden Begriffes Der Strom. An drei aufeinander folgenden Abenden wurde eine sich täglich verändernde Auswahl aus insgesamt sieben Choreografien gezeigt.

ICH BIN DAS WASSER, DER STROM, DIE
MATERIE.

Themen wie Wasser, Flucht und Macht, Atem, Fluss und Weiblichkeit sowie der menschliche Körper im Wandel der Zeit waren deren Inspiration und Ausgangspunkt. Dabei gingen die sieben Tänzer und Tänzerinnen auf die Suche nach ihrer körperlichen und geistigen Bedeutung im Strom der Gegenwart.
Die Musik stammte von dem Hamburger Komponisten Vincent Straube. Am Samstag und Sonntag Abend begleitete er die Choreografie Trans//Form live und improvisatorisch am Klavier.

In der Ausgabe vom Hamburger Abendblatt am 28. März 2017 beschrieb Josephine Andreoli den Abend der Premiere als unbehaglich und faszinierend zugleich.

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CHOREO­GRAFIE:

Suse Tietjen

Anja Blaß, Anna Boboeva, Jamila-Maria Franzen, Ann-Leonie Niss, Lidia Thiessen, Alexander Varekhine, Fiona Zinder

KOMPOSITION:

Vincent Straube

GASTTÄNZERIN:

Sahra Bazyar

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DER KÖRPER,
DER FLUSS.
RAUM, ZEIT
UND ICH.
IN BEWE­GUNG.